Strompreise um 50% gestiegen
In einer Studie, welche im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion gestartet worden ist und der Tageszeitung “Die Welt” vorliegt, sind die Strompreise zwischen 2000 und 2006 um durchschnittlich 50% gestiegen. In einzelnen Fällen sogar um bis zu 77%!
Dabei trifft es beide Bereiche, dem Privatkunden und den Firmenkunden. Somit wurden Preiserhöhungen bei dem Strompreisen nicht nur an den Privatkunden weitergegeben.
Interessant ist auch, das in dieser Zeit sicht die Steuern auf Strom verdoppelt haben. Die Steuern auf den Strom erreichen nun 40% des Strompreises. Daraus ist zu erkennen, dass nicht nur die Stromkonzerne für steigende Strompreise verantwortlich sind!
Wenn man in die Studie die Erhöhungen der Strompreise aus dem Jahr 2007 noch mit einrechnen würde, dann ergibt dies mehr als nur durchschnittliche 50%.
In diesem Zusammenhang kann man sicherlich auf eine Liberalisierung des Strommarktes warten, ob es hier nachfolgend ähnlich wie im Telekommunikationsmarkt der letzten Jahre, zu noch mehr Wettbewerb und sinkenden Preisen kommen wird.
Eine Trennung der Versorger von den Netzen wird wohl kaum umsetzbar sein, denn dies hatte auch bei der Deutschen Telekom nicht funktioniert. Hier erfolgte auch keine Trennung von dem Festnetz.
Aktuell gibt es in Deutschland neben den großen 4 Stromversorgern (EON, RWE, EnBW und Vattenfall) noch viele weitere kleine Anbieter, insgesamt über 800. Daher ist ein kostenloser Stromvergleich zwischen den Anbietern durchaus lohnenswert.
Es darf also für das Jahr 2008 gehofft werden, das die Erhöhungen der Strompreise ein Ende gefunden haben.
Verfasst am 29.12.2007, 10:00Uhr
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