Stromlücke nach Atomausstieg
Die Stromkonzerne warnen das Deutschland durch den Ausstieg aus der Atomenergie in ein Stromloche zu fallen droht. Die alternativen Energiequellen würden nicht ausreichen um die Stromversorgung in Deutschland konstant zu halten.
Die Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz und des Umweltbundesamts dagegen haben diese Warnungen zurückgewiesen und stehen auf dem Standpunkt dass der Atomausstieg zu keiner Stromlücke führen sollte. Die Begründung lautetet: „Obwohl erhebliche Reaktorkapazitäten nicht zur Verfügung gestanden haben, hat Deutschland weiter Strom ins Ausland exportiert“.
Weiterhin gehen die Präsidenten davon aus das durch die Bundesregierung gestartete Klima- und Energieprogramm dazu führt das Deutschland weniger Strom verbraucht und somit der Gesamtstromverbrauch in Deutschland sich reduziert.
Damit Deutschland im Gesamtstromverbrauch wirklich sparsamer wird muss vor allem die weltweite Industrie (nicht nur die deutsche Industrie) energiesparendere Produkte entwickelt und produzieren.
Beispiel Fernseher und Computer
Die neue Technik bei Fernseher wie LCD und Plasma sorgen zwar für ein schöneres Bild, jedoch verbrauchen diese Geräte mehr Strom als normale Röhrenfernseher. Ähnlich ist es bei den Computern, immer bessere und schnellere Hardwarekomponenten helfen zwar schneller und besser damit zu arbeiten, jedoch verbrauchen auch diese mehr Strom.
Da ein Großteil der in Deutschland gekauften Fernseher und Computer aus dem Ausland kommen, müssen auch diese Firmen Stromsparendere Produkte entwickeln, damit die Deutschen damit auch Strom sparen können.
Das Deutsche Atomforum hatte sich am 07.02.08 bereits wieder für eine Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke ausgesprochen und somit einem weniger aprubten Ende.
Dieser Punkt wird auch weiterhin für Diskussionen zwischen den Stromkonzernen und den Politikern sorgen.
Verfasst am 09.02.2008, 12:00Uhr
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